Süßes oder Scharfes? 6 Ideen für Halloween mal anders

  • 4 min Lesezeit

 

Halloween muss nicht automatisch bedeuten, dass die Wohnung voller Plastikspinnen hängt, man Stunden an einem Kürbis schnitzt und am Ende doch wieder dieselben Süßigkeiten auf dem Tisch stehen. 

Der 31. Oktober funktioniert auch deutlich unkomplizierter: mit Freunden, einem guten Film, etwas zu essen und ein paar kleinen Ideen, die aus einem normalen Herbstabend trotzdem Halloween machen.

Hier kommen sieben Ideen für alle, die Halloween mögen – aber dafür weder ein aufwendiges Kostüm noch eine Nebelmaschine brauchen.

 

1. Stell eine Süßigkeitenschale zusammen, bei der nicht alles gleich schmeckt

Eine Schale mit Süßigkeiten gehört zu Halloween irgendwie dazu. 

Interessanter wird sie, wenn nicht nur zehn verschiedene Varianten von „sehr süß“ darin landen.

Misch bewusst unterschiedliche Richtungen: etwas Schokoladiges, etwas Salziges, etwas Fruchtiges und vielleicht auch etwas mit einem kräftigeren Geschmack. Genau hier lassen sich zum Beispiel Ingwer-Himbeere mit Cranberry und Ingwer-Classic gut dazwischen legen. Die eine Sorte bringt eine fruchtige Richtung mit, die andere bleibt näher am typischen Ingwergeschmack.

2. Macht eine kleine „Süß oder scharf?“-Blindverkostung

Das Prinzip ist einfach: Ein paar verschiedene Süßigkeiten kommen in kleine Schälchen, die vorher niemand genauer anschauen darf. Dann wird probiert und geraten.

Ist es fruchtig oder klassisch? Sehr süß oder etwas kräftiger? Und wer erkennt tatsächlich, was gerade im Mund gelandet ist?

Für die Runde könnt ihr beispielsweise Ingwer-Classic, Ingwer-Blutorange und

Ingwer-Himbeere mit Cranberry miteinander kombinieren und dazwischen weitere Süßigkeiten legen.

Das Ganze braucht weder Bewertungsbögen noch eine Jury. Wahrscheinlich reicht es völlig, wenn einer am Tisch nach dem ersten Bissen mit absoluter Überzeugung die falsche Sorte nennt.

3. Macht aus dem Filmabend tatsächlich einen Halloweenabend

Manchmal ist die beste Halloweenparty einfach das Sofa. Sucht zwei oder drei Filme aus und stimmt darüber ab, was geschaut wird. Das muss nicht einmal der gruselige Horrorfilm sein. Ein Mysteryfilm, eine schwarze Komödie oder ein Klassiker, den ihr ohnehin jedes Jahr schaut, funktionieren genauso gut.

Dazu Popcorn, etwas zu trinken und eine vernünftige Snackauswahl. Wer noch ein kleines Spiel daraus machen will, legt vorher eine Filmregel fest. Immer wenn jemand im Film eine offensichtlich schlechte Entscheidung trifft, darf aus der Süßigkeitenschale gewählt werden. Je nach Film kann das erstaunlich schnell eskalieren.

4. Der Kürbis darf dieses Jahr einfach gegessen werden

Kürbisschnitzen sieht auf Fotos immer entspannter aus, als es tatsächlich ist. Man braucht das richtige Messer, überall kleben Kerne und am Ende sieht der Kürbis vielleicht doch eher freundlich als furchteinflößend aus.

Also: Warum ihn nicht einfach essen?

Kürbissuppe, Ofenkürbis, Flammkuchen mit Kürbis oder eine große Schüssel Pasta passen mindestens genauso gut zum Abend. Dazu ein paar Kerzen auf den Tisch und fertig ist die Halloweenstimmung, ohne dass vorher jemand eine Stunde lang ein Gesicht in Gemüse schneiden musste.

5. Bring statt Wein einfach eine kleine Halloween-Tüte mit

Wenn du am 31. Oktober bei Freunden eingeladen bist, kannst du das klassische Mitbringsel gegen etwas tauschen, das ein bisschen besser zum Anlass passt.

Eine kleine Papiertüte mit guter Schokolade, einer kleinen Kerze und etwas Besonderem zum Naschen reicht schon. Eine Packung IBONS Ingwer-Blutorange passt hier beispielsweise schön hinein – auch farblich ziemlich gut zu Halloween.

Dazu eine kurze handgeschriebene Karte. Kein riesiger Geschenkkorb, keine Folie, keine aufwendige Verpackung. Einfach eine kleine Aufmerksamkeit, die zeigt: Ich habe mir für heute etwas anderes überlegt.

6. Fang Halloween schon am Nachmittag an

Der 31. Oktober muss nicht erst beginnen, wenn es draußen stockdunkel ist. Gerade Ende Oktober hat schon der späte Nachmittag eine ganz eigene Stimmung.

Trefft euch zu einer Runde durch den Park, den Wald oder durchs Viertel. Viele Haustüren sind bereits dekoriert, überall stehen Kürbisse und irgendwann gehen langsam die Lichter an. Danach noch einen Kaffee trinken oder mit einer Thermoskanne draußen bleiben, solange es angenehm ist.

Halloween darf unkompliziert sein

Man muss Halloween nicht ignorieren, nur weil man keine Lust auf Kostümwettbewerbe, Plastikdeko und stundenlange Vorbereitung hat. Vielleicht ist der 31. Oktober einfach ein guter Anlass, ein paar Freunde einzuladen, etwas Neues zu probieren und einen normalen Herbstabend ein kleines bisschen anders zu gestalten.

Mit einer Schale, bei der nicht alles gleich schmeckt. Mit einem Film, den ihr schon viel zu lange sehen wolltet. Mit Kürbis auf dem Teller statt vor der Haustür. Und vielleicht mit der Frage, die für diesen Abend ohnehin viel besser passt:

Süßes oder Scharfes?

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